Dienstag, 1. Juli 2008

weizenfelder



die weizenfelder

tragen das meer übers land.

kenternder traktor.



von Jan Wagner

Jan Wagner, geboren 1971 in Hamburg. Studium der Anglistik/Amerikanistik in Hamburg, Dublin, Berlin. Lebte bis 1995 in Hamburg, jetzt in Berlin. Initiator und Mitherausgeber der internationalen Literaturschachtel "Die Außenseite des Elements". Seit Erscheinen seines ersten Gedichtbandes "Probebohrung in den Himmel" (2001) ist er als freier Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer tätig. Er verfasst regelmäßig Rezensionen, z.B. für die Frankfurter Rundschau und für andere Zeitungen sowie den Rundfunk, und übersetzt englischsprachige Autoren wie Charles Simic, James Tate, Jo Shapcott, Simon Armitage, Matthew Sweeney und viele andere. Seine Übersetzungen erscheinen als Bücher, als Artikel in Literaturzeitschriften und in Anthologien. Im September 2007 erschien sein dritter Gedichtsband „Achtzehn Pasteten“ im Berlin-Verlag. Jochen Jung schreibt dazu in der ZEIT vom 29.5.2008: "Nun sind ja all die Jungen, die gerade dabei sind, uns eine wahrhaft glanzvolle Ära der deutschen Lyrik zu bescheren - haben es auch schon alle gemerkt? - ausgemachte Könner und Kenner ihres Handwerks. Jan Wagner aber ist da noch mal ein besonderer Fall, weil bei ihm das Vergnügen, das er selbst im Umgang mit seinen Mitteln hat, so offenbar spürbar ist, dass es ansteckt und man beim Lesen selber in die heiterste Stimmung kommt."
Jan Wagner erhielt u.a. den Mondseer Lyrikpreis (2004), den Anna-Seghers-Preis (2004) und den Ernst-Meister-Preis (2005).
Zeitgleich erscheint ein Interview mit Jan Wagner auf dem Haiku-Steg: Auf Zehenspitzen.


Gedicht aus: Jan Wagner. Guerickes Sperling. Gedichte. Berlin-Verlag, Berlin 2004. Seite 41 (Auszug aus: ein japanischer ofen im norden).

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Autor und Verlag.



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